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Welche Erkrankungen machen eine Darm-Op eventuell nötig?

Eine Darm-Operation ist bei einigen Erkrankungen, die den Verdauungstrakt betreffen nötig. Manchmal ergibt sich die Notwendigkeit der Darm-Op aus der Erkrankung an sich, manchmal führt erst ein verschleppen oder ein chronischer Verlauf zur Notwendigkeit zu operieren. Die bekannteste Erkrankung, die eine Darm-Operation erfordert ist die Appendizitis. Jedoch auch andere Krankheitsbilder können es nötig machen. Sollte sich ein Abszess im Darm bilden, muss dieser, sowie das betroffenen Darmstück, operativ entfernt werden. Bei Morbus Crohn kann es ebenfalls nötig sein, einen Teil des Darmes zu entfernen. Bei der colitis ulcerosa muss im chronischen/schweren krankheitsverlauf ebenfalls ein großer Teil des Darmes entfernt werden, sowie natürlich, leider, oft bei Darmkrebs. Es gibt noch einige andere Erkrankungen, die eine Darm-Operation nötig machen könnten, dies hier sollte nur eine kleine Auswahl sein.

Wie verläuft eine Darm-Op?

Eine Darm-Operation verläuft nicht immer gleich. Ohne Patientenvorbereitung wird sie aber eigentlich nur durchgeführt, wenn ein Notfall, wie ein drohender Blinddarmdurchbruch, vorliegt. Die Vorbereitung auf den Eingriff hängt davon ab, wie schwerwiegend er ist und auch damit, ob ein künstlicher Darmausgang geschaffen werden muss und wenn ja, je nachdem ob dieser temporär oder permanent ist. Bei den meisten größeren Darmoperationen werden entzündete oder krebsbefallene oder verletzte Teile des Darmes entfernt. Das kann einen künstlichen Darmausgang notwendig machen. Bei bestimmten oder großen Stücken des Darmes ist dieser oft permanent, bei kleineren Eingriffen temporär um dem Darm nach der Darm-Operation Zeit zur Regenration zu geben. Eine Darm-Operation findet im Regelfall unter Vollnarkose statt und zieht einen anschließenden Intensivstationsaufenthalt nach sich.