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Was ist eine Darmsanierung?

Eine Darmsanierung ist ein Mittel der Behandlung das bisher umstritten ist. Es muss zwischen 2 verschiedenen Arten unterschieden werden. Bei einer längeren/stärker dosierten Einnahme können Antibiotika Darmsanierungen notwendig machen. Der Begriff Darmsanierung wird auch für die alternativmedizinische Behandlung „Symbioselenkung“ verwandt. Nach der Auffassung der Alternativmedizin liegen einige Krankheiten, wie zum Beispiel Allergien, Atemwegserkrankungen oder Harnwegsinfekte, sowie natürlich Magen-Darm-Beschwerden in einem Ungleichgewicht der Darmflora begründet. Spezielle Darmbakterien werden oral oder als Injektion (durchaus auch mit „aufgewerteten“ Bakterien aus eigenen Exkrementen) zugeführt um deren Anteil in der Darmflora zu verstärken. Ein Effekt ist bisher wissenschaftlich nicht erwiesen. Weiterhin kann auch eine Behandlung vermehrter Pilze, zum Beispiel candida albans, als Darmsanierung bezeichnet werden. Hierbei kommen vor allem Antipilzmittel zum Einsatz, die im Regelfall als Tabletten eingenommen werden. Letztlich gibt es auch eine homöopathische Darmsanierung. Hierbei werden homöopathische Mittel, meistens in Globuliform, gegen die Beschwerden eingenommen, was den Darm entlasten und sanieren soll.

Wann macht man eine Darmsanierung?

Antibiotika machen zwischen erwünschten und unerwünschten Bakterien keine Unterschiede, so dass auch die positiven Bakterien im Darm bei einer Antibiotika-Behandlung abgetötet werden. Diese sind aber für die Funktion des Darmes wichtig und müssen daher wiederhergestellt werden. Bestimmte Lebensmittel können helfen, das schneller zu erreichen. In diesem Fall machen Antibiotika Darmsanierungen notwendig. In der Alternativmedizinischen Lesart ist bei einigen Erkrankungen, welche alle das entscheidet der entsprechende Arzt, eine Darmsanierung erforderlich. Oft wird zur Darmsanierung Symbioflor eingesetzt, ein Apothekenpflichtiges Mittel, das spezielle Darmbakterien enthält. Generell finden bestimmte Lakto- oder Bifidobakterien hierfür Verwendung. Aber auch Ingwer, Kurkuma und Dinkelkeimlinge (letzteres für die Darmschleimhaut speziell), sowie Ackerschachtelhalm können helfen. Eine Darmsanierung bei Pilzbefall schließlich sollte natürlich durchgeführt werden, wann immer die Symptome eine solche vermuten lassen. Besser noch, nachdem der Arzt über eine Kotprobe sichergegangen ist. Im Regelfall wird Darmsanierung als Begriff jedoch für die alternativmedizinische(n) Verwendung(en) benutzt.