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Was ist das Reizdarmsyndrom?

Reizdarmsyndrom steht für eine Vielzahl immer wiederkehrender Darmbeschwerden. Druckgefühl im Unterbauch sowie allgemeines Unwohlsein in derselben Gegend sind ein Bekanntes Symptom. Ebenfalls zum Reizdarmsyndrom gehört eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit des Darmes, sowie (störende) Veränderung der Stuhlganggewohnheiten. Typisch ist ein gleichzeitiges Auftreten von psychischen Störungen, Fibromyalgie oder chronischen Beckenschmerzen. Um diagnostisch sicher ein Reizdarmsyndrom festzustellen müssen innerhalb von 12 Monaten mindestens 12 Wochen lang 2 von 3 typischen Beschwerden aufgetreten sein. Zu diesen Beschwerden gehören ein Beginn der Schmerzen mit Veränderung der Stuhlkonsistenz, mit Veränderung der Stuhlhäufigkeit und eine Schmerzlinderung durch Stuhlgang. Wichtig zur Diagnose eines Reizdarmsyndromes ist es, dass sowohl biochemische als auch strukturelle Ursachen vorher ausgeschlossen werden. Denn auch einige andere Erkrankungen produzieren ähnliche Symptome.

Was ist eine mögliche Behandlung bei Reizdarm?

Eine Ursachenbekämpfende Behandlung bei Reizdarmsyndrom ist schwierig bis unmöglich. Bisher sind die Ursachen für die Erkrankung nicht abschließend geklärt. Daher kann vor allem symptomatisch behandelt werden. Je nachdem zu welchen Beschwerden genau man neigt ist eine andere Ernährung und Therapie angebracht. Eine spezielle Diät als Behandlung bei Reizdarmproblemen ist eher nicht angeraten. Stattdessen sollte die Behandlung durch eine ausgewogene Kost erfolgen. Ballaststoffreich sollte sie sein und viel Flüssigkeit enthalten. Bei manchen Menschen hat sich eine Probiotika-Behandlung bei Reizdarm-Problemen als wirksam erwiesen. Noch besser können hochdosierte Laktobakterienpräparate von 10 Milliarden Keimen an Tag sein. Da die Darmflora bei jedem Menschen jedoch anders ist, ist es nicht möglich darauf bezogen allgemeingültige Aussagen zu machen. Letztlich hilfreich bei den Beschwerden ist es meistens auch, Wärme zu verwenden. Eine Wärmflasche auf die betroffenen Regionen kann schon ausreichend sein um die Symptome zu lindern. Ein Stressmanagementprogramm oder ein Entspannungstraining kann schlussendlich ebenfalls nie schlecht sein.