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Der Magen-Darm-Virus-Ansteckungszeitraum beinhaltet zwei Komponenten. Zum einen kann damit die Zeit gemeint sein, die ein Magen-Darm-Virus Ansteckungen verursachen kann. Im Regelfall können das, außerhalb des Körpers, bei bestimmten Erregern bis zu 10 Tage sein. Zum anderen, und im Regelfall, ist damit die Inkubationszeit gemeint. Inkubationszeit ist die Zeit zwischen dem Eintreten der Erreger in den menschlichen Organismus, der Infektion, und dem Ausbruch der Krankheit als solches. Der eigentliche Magen-Darm-Virus-Ansteckungszeitraum schwankt zwischen 4 und 48 Stunden. Für wie Weiterinfektion bedeutet das auch, dass man schon in den ersten 48 Stunden andere Personen anstecken kann, obwohl man selber noch keine Symptome aufweist. Daher ist immer auch außerhalb einer Erkrankung die Hygiene einzuhalten. Denn auch diese ersten 48 Stunden gehören zum Magen-Darm-Virus-Ansteckungszeitraum!

Der Magen-Darm-Virus-Ansteckungszeitraum ist vorbei, die Krankheit da, was nun?
Normalerweise erfolgt die Infektion durch orale Aufnahme der Erreger. In manchen Fällen, wie beim Noro-Virus, kann es jedoch auch eine Tröpfcheninfektion geben. Das Norovirus ist immer wieder in Verdacht Magen-Darm-Grippe-Wellen zu verursachen. So auch den Magen-Darm-Virus 2010. Wenn, nach Aufnahme des Erregers oder Verdacht einer solchen der Magen-Darm-Virus-Ansteckungszeitraum verstrichen ist, kann die Vermutung zur Gewissheit werden. Da Viren die Erreger sind bietet sich meistens nur „durchstehen“ als Option an. Die Darmtätigkeit sollte nicht eingeschränkt werden, da sonst sowohl die Immunabwehr im Darm, als auch das Ausscheiden der Erreger gehemmt würden. Stattdessen bietet es sich an die verlorenen Nährstoffe auszugleichen. Wasser, Zucker und Salze sind meistens die am meisten und schnellsten fehlenden Stoffe und müssen dementsprechend zugeführt werden. Ebenfalls können gegen Entzündungsbeschwerden über die Nahrung, Zink, Selen, Omega-3-Fettsäure, Ackerschachtelhalm- und Brennnesselextrakt, so wie Lakto- und Bifidobakterien aufgenommen werden. Wenn die Krankheit ausgestanden ist, reicht es jedoch nicht, nur solange „Vorsichtsmaßnahmen“ zu ergreifen, wie die Magen-Darm-Virus-Ansteckungstechnische Inkubationszeit ist. Vielmehr muss solange achtgegeben werden, bis die Erreger auch außerhalb des Körpers abgetötet sind. Bei tröpfcheninfektionsfreudigen Viren bietet sich für den Magen-Darm-Virus-Ansteckungszeitraum ein Schal an.