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Ein spezielles Magen-Darm-Virus-Essen kann einen wichtigen Teil zum guten Überstehen der Krankheit beitragen. Die Symptome eines Magen-Darm-Virus’ sind dabei denen anderer Erreger ähnlich und ergeben zusammen das Bild einer „Magen-Darm-Grippe“. Bakterien oder Protozoen können neben Viren Auslöser der Infektion sein. Auch bestimmte Toxine oder Schleimhautbeeinträchtigungen (wie Verletzungen oder Bestrahlungsfolgen) können dieselben Symptome wie ein Magen-Darm-Virus zur Folge haben. Übelkeit geht oft mit Bauchschmerzen und allgemeinem Unwohlsein oder Fieber einher. Danach folgen dann Verdauungsprobleme und Durchfall. Letzterer rührt im Regelfall davon her, dass die Darmschleimhaut gestört ist und daher das Wasser (und andere Nährstoffe) nicht mehr aus der Nahrung aufgenommen werden können. Daher ist spezielles Magen-Darm-Virus-Essen eine gute Möglichkeit das Verdauungssystem zu beruhigen und ihm gleichzeitig die verlorenen Nährstoffe vorsichtig neu zuzuführen.

Was ist gutes Magen-Darm-Virus-Essen?

Als erster und wichtigster Rat steht bei Magen-Darm-Virus-Essen im Raum, dass peinlich auf die Hygiene geachtet werden muss, vor allem, wenn Gesunde und Kranke zusammen kochen und/oder essen. In den ersten Tagen, am akutesten Punkt der Erkrankung sollte vor allem Tee oder nicht zu kohlensäurehaltiges Mineralwasser konsumiert werden. Milchprodukte oder Fruchtsäfte sollten eher gemieden werden. An festem Magen-Darm-Virus-Essen bieten sich selbstgemachte Fleisch- oder Gemüsebrühe an. In fertigen Produkten könnten Geschmacksverstärker enthalten sein, die eventuell den Magen-Darm-Trakt wieder reizen. Ebenfalls Zwieback, getoastetes Toastbrot oder Salzgebäck bieten sich an. Als Magen-Darm-Virus-Essen sollte vermieden werden: alles was roh ist, alles was treibend wirkt, sowie zu viele Ballaststoffe oder Weißmehl. Manchmal muss ein Magen-Darm-Virus-Essen auch so zusammengestellt werden, dass spezielle Nährstoff oder Flüssigkeits-, oder Salz-Verluste schnell ausgeglichen werden.