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Eine Magen-Darm-Behandlung ist dann notwendig, wenn sich der Verdacht auf eine Magen-Darm-Erkrankung ausweitet. Die Magen-Darm-Grippe ist dabei nur die bekannteste Zusammenfassung von Darmkrankheitserscheinungen, beinhaltet aber bei weitem nicht alle. Eine Magen-Darm-Behandlung, gleich welcher Art, kann dann angeraten sein, wenn sich typische Symptome zeigen. Diese reichen von Appetitlosigkeit, Übelkeit und allgemeinem Unwohlsein bis hin zu Durchfall, Erbrechen, Bauchkrämpfen oder Blut im Stuhl. Oft kann man am zeitlich aufeinanderfolgenden Auftreten erkennen, welche „Richtung“ im Körper der Erreger nimmt. Außer bei recht eindeutiger Eigendiagnose (zum Beispiel: „In der Firma haben fast alle Magen-Darm-Grippe und ich habe die typischen Symptome“) sollte immer noch eine genaue Diagnose vom Arzt eingeholt, ehe eine Magen-Darm-Behandlung begonnen wird.

Wie sieht eine Magen-Darm-Behandlung aus?

Eine Magen-Darm-Behandlung unterscheidet sich oft stark je nach dem Grund für die Beschwerden. Manchmal kann (und muss) die Ursache gefunden und bekämpft werden. Bei manchen Erkrankungen kann aber nur symptomatisch bekämpft werden, wie zum Beispiel bei der Magen-Darm-Grippe aber auch zum Beispiel bei Erkrankungen wie Morbus Crohn. Meistens wird versucht die Nebenwirkungen eines gestörten Verdauungstraktes auszugleichen. Das bedeutet, dass im Rahmen der Magen-Darm-Behandlung bestimmte Schonkost bzw. eine bestimmte Diät eingehalten wird. Das Ziel dieser Maßnahme ist es den Elektrolythaushalt, aber auch den Zuckerhaushalt, sowie bei anderen Erkrankungen noch den Gehalt anderer Nährstoffe wieder auszugleichen. Bei der Magen-Darm-Grippe sollte sogar durchgehend Kohlenhydrathaltige in leicht verdaulicher Form konsumiert werden. Extrakte aus Brennnessel und Ackerschachtelhalm, so wie Omega-3-Fettsäuren, Selen und Zink können durch ihre antientzündliche Wirkung helfen. Eine Essenspause wäre in diesem Fall der Magen-Darm-Behandlung sogar abträglich weil durch Darminaktivität die Krankheitsdauer verlängert werden würde. Bei schwereren Erkrankungen, die sich auch im Magen-Darm-Trakt zeigen, wie Cholera oder eben auch Morbus Crohn, ist eine andere, medikamentöse, Magen-Darm-Behandlung wichtig.