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Der Begriff Magen-Darmprobleme ist recht weit gesteckt. Oft wird er für die Gesamtheit aller Beschwerden im Magen oder Darmbereich verwendet. Das würde bedeuten, auch Sodbrennen oder ein Durchfall ohne begleitende Magenbeschwerden würden als Magen-Darmproblem eingestuft werden. Richtiger wäre es jedoch, den Begriff Magen-Darmprobleme nur für solche Beschwerden zu nehmen, die im Regelfall Magen UND Darm, also den gesamten Verdauungstrakt befallen. Auch wenn das, wie bei der Magen-Darm-Grippe, zeitlich versetzt passieren kann. Oder auch, wenn es wie bei chronischen Darmerkrankungen im meistens im Darm beginnt, aber mittelfristig weiter ausstrahlt. Magen-Darm-Erkrankungen, sowie die klassisch bekannte Magen-Darm-Grippe, gleich welcher Erreger verantwortlich ist, sind also die typischsten Magen-Darmprobleme.

Was kann man bei Magen-Darmproblemen tun?

Die Behandlung von Magen-Darmproblemen kann sehr unterschiedlich sein. Eines haben jedoch nahezu alle den Verdauungstrakt betreffenden Krankheiten gemeinsam. Das ist die Tatsache das bestimmte Diäten oder abgestimmte Ernährungszusammensetzungen die Beschwerden lindern oder nach der Erkrankung den Wiederaufbau der Darmflora begünstigen können. Die Behandlungen selber sind oft schwierig, da bei vielen Magen-Darmproblemen die Auslöser gar nicht bekannt sind, schwer bekämpft werden können, oder psychosomatisch sind (und somit zumindest medikamentös schwer zu behandeln). Wichtig ist es, vor allem eine Magen-Darm-Grippe betreffend, prophylaktisch tätig zu werden. Dieses Magen-Darmproblem zum Beispiel überträgt sich, wenn es nicht viral ist, über Schmierinfektionen. Das bedeutet, wenn immer eine ordentliche Hygiene eingehalten würde, wäre eine Neuansteckung schwierig bis unmöglich. Sich vor Tröpfcheninfektion ist eher schwer möglich, jedoch könnten hier die Erkrankten darauf achten möglichst wenig „Tröpfchen“ zu verteilen, zum Beispiel indem ein Schal getragen wird und/oder in der akuten Phase zu Hause geblieben wird. Einige Magen-Darmprobleme schließlich erfordern operative Maßnahmen, denen meistens ein Teil des Darmes zum Opfer fällt.